Dániel (16 Jahre alt, Budapest)

Liebe Andrea und Éva, lieber Vili, liebe Wunderlampenfeen,

Am 29. März 2012 um 13 Uhr kamen wir mit meiner Mutter am Flughafen an. Wir waren auf das Treffen mit Vili Benkő und seinem Sohn Dávid sehr gespannt, da wir mit ihm erst per Telefon gesprochen haben. Bessere Begleiter hätten wir uns gar nicht wünschen können.

Nach dem Flug, ging es aus Zürich mit einem Leihwagen weiter nach Molsheim, Frankreich. Während der 2-stündigen Autofahrt haben wir viel gelacht, uns kennengelernt. Am Ende unserer Reise kamen wir bei einem wunderschönen Hotel, neben der Bugatti Fabrik an. Unser Zimmer war sehr schön und Hindernis frei.

Und dann kam der große Tag… nach dem Frühstück gingen wir in DIE Fabrik. Bei der Schranke mussten wir unsere Reisepässe abgeben und bekamen dafür Besucherkarten. Dann waren wir in einem Schlosspark, umgeben von wunderschönen Gebäuden. Im Show Room wurden wir bereits erwartet! Als wir in den Salon eintraten empfingen uns 2 Wunder: ein Bugatti Veyron 16.4 und ein Bugatti Veyron 16.4 Super Sport. Woah!
Wir mussten uns gegenseitig zwicken, um uns zu vergewissern, dass das kein Traum ist!!!

In der Fabrik bekamen wir eine ungarische(!) Führung, haben viele neue Sachen erfahren und uns wurden auch einige Geheimnisse bezüglich der Herstellung verraten. Hier einige Daten über den Veyron: 4 Turbolader, 16 Zylinder 8000(!) cm3, in 2,6 Sekunden auf 100 km/h und 407(!) km/h Endgeschwindigkeit. Wenn jemand sich so ein Auto wünscht, muss er für einige Hauptteile 400.000 Euro vorstrecken. Die Produktion kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, je nach dem wie viele Extras man bestellt hat. Zum Beispiel haben wir einen aus China bestellten Grand Sport gesehen, bei dem der Besteller einen Porzellan Drachen zwischen die vorderen Sitze haben möchte. Wer mit seinem Bugatti mit 400km/h fahren möchte, kann es für 40.000 Euro auf einer deutschen Teststrecke tun. Wer mit 300km/h fahren möchte, muss einen Kurs absolvieren und bekommt einen Zweitschlüssel für den Wagen.

Nach der Besichtigung der Fabrik gingen wir ins Schloss, wo die Büros untergebracht waren. Dann betraten wir ein kleineres Gebäude wo 2 Wagen zur Reparatur standen. Hier konnten wir das erste Mal die echten Bugatti Motoren hören. Wir durften auch die Bugatti Zündschlüssel in die Hand nehmen. Ein sehr gutes Gefühl…

Am nächsten Tag erlebte ich den Höhepunkt meines Lebens: ich durfte mich in einen wundervollen Bugatti Veyron 16.4 Super Sport reinsetzen!!! Ich konnte nicht nur drinnen sitzen, sondern man nahm mich auch auf eine 20- minütige Traumreise mit!!! Das kann ich gar nicht mit Worten beschreiben! Dieses Gefühl kann nicht übertroffen werden. Die Beschleunigung, die Geschwindigkeit und das Bremsen werde ich nie vergessen!!! Ich konnte (wollte!) nicht aus dem BUGATTI aussteigen…

Ich habe auch noch ein kleines Geschenk bekommen!!! EINE ECHTE BUGATTI BASEBALL MÜTZE und wundervolle Kataloge. Ich habe auch noch ein PS3 Autorennenspiel bekommen, bei dem natürlich auch ein Bugatti zur Auswahl steht. Unsere Gastgeber bereicherten uns noch mit Eintrittskarten ins National Automobile Museum of France. Hier gab es mehrere Hundert Autos zu sehen, vom aus Holz gefertigten bis hin zum Formel-1 Modell. Beim Ausgangsshop sagte Vili, ich solle mir doch noch ein Geschenk aussuchen. Ich nahm ein Bugatti Parfüm mit After Shave, damit mich der Duft immer an diese Traumreise erinnert!

Wieder in Zürich angekommen, führte unser Weg ins Crown Plaza. Riesiges, prachtvolles, Luxushotel mit Hindernis freien Zimmern… und das Zimmer gehörte einen ganzen Tag lang uns! Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, gingen wir zum Abendessen.

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Für den Vormittag am nächsten Tag plante Vili eine kleine Bootsfahrt auf dem Züricher See. Zum Hafen fuhren wir mit der Straßenbahn (aber mit was für einer!). Mit meinem Rollstuhl kann ich in Budapest nicht mit den Öffentlichen fahren, aber in Zürich war das kein Problem. Das Schiff war riesig! Ich konnte ohne Probleme mit meinem Rollstuhl einsteigen. Wir machten eine wunderschöne Runde auf dem See. Auch das Wetter war schön. Nach dem Mittagessen führte unsere Reise leider zum Flughafen…..Auf dem Flugzeug besprachen wir noch mal die gemeinsamen Erlebnisse und waren traurig, dass alles so schnell zu Ende war.

Vielen Dank an die Wunderlampe, an Éva Patzauer, Andrea Mocsonoki, Vili Benkő und an alle Feen die mir meinen Traum verwirklicht haben. Im Rollstuhl sitzend sind die Liebe zu Autos mein ein und alles. Auf der Welt gibt es wenige Menschen, die von sich behaupten können, dass sie einen echten BUGATTI gesehen, angefasst haben und sogar schon einmal drin sitzen konnten. Seit dem hat sich die Welt ein bisschen verändert! Heute kann ich es schon schätzen, dass unbekannte Menschen so selbstlos ihr Geld und ihre Kontakte für gute Zwecke einsetzen. Von jetzt an, wenn mir etwas weh tut oder ich schlechte Laune habe, schließe ich meine Augen und ich sitze wieder im schnellsten Auto der Welt, in einem Bugatti. Ich danke für dieses Erlebnis, dass für immer meins sein wird…nur meines…

Noch einmal vielen Dank an die Wunderlampe!!!

29-31. März 2012, Budapest.




Vilmos Benko und Dávid Benko
Wunts Coordinatoren
29-31. März 2012. Budapest-Zürich

Für die Realisierung des Wunsches, auch im Namen von Dániel bedanken wir uns recht herzlich

  • Herrn János Schaffer (AUDI Gyor) und Herrn Peter Szamos (Bugatti)
  • Mme Anne Beynat und Mme Isabell Wabnitz.
und den folgenden Sponsoren:





From: A*** Dániel daniel @ ***.hu
Date: 2012/4/4
Subject: BUGATTI

Lieber Vili,

Meine Mutter hat mir deine E-mail Adresse gegeben, damit ich auch dir meinen Reisebericht schicken kann. Ich werde diese 3 Tage nie vergessen…Ich werde dir dafür für immer und ewig dankbar sein!!! Ich danke dir, dass ich dich kennengelernt habe und, dass du bei der Erfüllung meines Wunsches geholfen hast!
Das Erlebnis der Bugatti „Fabrik”, die Schiffsfahrt, die Straßenbahnfahrt, die Geschenke, die tollen Unterhaltungen und der 230(!) sind nur meins, sie alle sind Erlebnisse fürs Leben…

Danke für deine Güte und was du mir gelehrt hast, werde ich behalten: selbstlos schenken ist ein gutes Gefühl!

Viele Grüße,
Dani 230


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